Episode #261 - Hitler - ein antikapitalistischer Revolutionär?

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herr Dr.

00:00:01: Rainer Zittelmann ist unser Gast beim polnischen Rundfunk, nicht zum ersten und hoffentlich letzten Mal.

00:00:07: vor einem Jahr sprachen wir über die Vorzüge- und Nachteile des polnischem Kapitalismus.

00:00:11: heute besprechen wir ein ganz anderes Thema.

00:00:13: sie sind eigentlich Historiker.

00:00:15: ihre Hitler Biografie fand weltweit Anerkennung auch ihre Thesen.

00:00:19: nun ist vor kurzem dieses Buch auf Polnisch erschienen Sozialism von Munduzha Socialismus in Uniform So lautet der Titel.

00:00:27: Herr Zittlmann, vor ungefähr einem Jahr sagte die AfD-Vorsitzende Alice Weidel Hitler sei Sozialist und sogar Kommunist gewesen.

00:00:35: Das letzte war vermutlich etwas übertrieben aber der Annahme dass er ein Sozialist gewesen sein würden sie als Historiker wahrscheinlich zustimmen.

00:00:43: Also Sozialismus kann ja viel bedeuten.

00:00:46: Ich unterscheide mal zwischen dem alten klassischen Sozialismus sowie auch in Polen war wo man mehr oder minder ein Großteil der Produktionsmittel verstaatlicht und dem modernen Sozialismus, wo es formal private Eigentum an Produktionsmitteln gibt.

00:01:07: Aber der Staat durch so viele Vorschriftenregulierungen in der Bensionismus lässt sich bestimmt was damit geschehen kann.

00:01:16: Und Hitler ist eigentlich ein Beispiel für die moderne Form vom Sozialismus weil er hat ja Es gab auch Staatsbetriebe, aber überwiegend hat ja formal private Eigentum geherrscht.

00:01:26: Aber halt nur formal und deswegen kommunistisch falsch, weil Kommunismus ist die Form des klassischen Sozialismus wo die Produktionsmittel verstatigt werden.

00:01:39: Das ist es genau nicht sondern das weiß ich als modernen Sozialismus Bezeichne.

00:01:45: Ihr Buch unterscheidet sich in mancherlei Hinsicht von den anderen vielen Hitler-Biografien, auch von den andern Publikationen über den Nationalsozialismus.

00:01:54: Sie unterscheiden zwischen dem Hitler der zwanziger, dreißiger und vierziger Jahre.

00:01:58: Sie schreiben er habe nach dem ersten Weltkrieg keineswegs sofort eine fertige Weltanschauung vertreten.

00:02:04: Wie hat sie sich in den Jahren der Weimarer Republik verändert?

00:02:07: Es ist nicht hart das oft ein bisschen primitiv in Leuten bei Leuten, die sich nicht so intensiv mit beschäftigt haben.

00:02:13: Da wird es so getan als ob der sein ganzes Leben lang das Denken identisch blieb was es ja eigentlich kaum eine Menschen gibt.

00:02:22: wir alle verändern auch unser Denken.

00:02:24: natürlich gibt's Grundkonstanten in Hitlers Denken.

00:02:28: dies bleibt also sein Leben lang geblieben.

00:02:32: aber es gibt auch Entwicklungen und insbesondere am Anfang hat mehr dieses Rassenideologische mit den Arien und so weiter, ja.

00:02:45: So in Anfang der zwanziger Jahre eine Rolle gespielt was dann später bei ihm nicht mehr so eine entscheidende Rolle gespielt hat, sondern... ...was dann wichtig war dass er sich so Mitte der dreißigere Jahre und dann zunehmend Anfang der vierziger Jahre zunehmt auch Stalin bewundert hat auch das sowjetische Wirtschaftssystem bewundert hat, das Planwirtschaftssystem wundert und Stalin immer mehr zum Vorbild für ihn geworden ist.

00:03:18: Das ist was, was speziell so dann Mitte der Kreise und vor allem Anfang der Vierzigerjahre stattgefunden hat.

00:03:25: Sie schreiben, Adolf Hitler verstand sich als revolutionär.

00:03:29: Der unabhängig von diesen geschilderten Metamorphosen in der Zwischenkriegszeit sein Leben lang Linken und Sozialisten mehr Wertschätzung entgegenbrachte als konservativen oder bürgerlichen.

00:03:40: Und dies wohl bis zu seinem bitteren Ende!

00:03:42: Aber die Sozialisten wurden doch im Dritten Reich verfolgt?

00:03:45: Oder sehe ich das falsch?

00:03:46: Wenn man Hitler verstehen will muss man sehen... Sozial- und Aministisches Weltbild.

00:03:52: Da gab es zwei Grundfaktoren, Stärke und Schwäche.

00:03:55: Er hat alles an dem Aspekt gesehen von Stärke & Schwäche.

00:03:59: Und das Bürgertum hatte mit Schwächen assoziiert – feige, opportunistisch nur profitgierig, materialistisch... Rückhaltlos, also Vollverachtung während die Kommunisten.

00:04:13: Die hat er bewundert und auch die Arbeiter speziell als Tapfer mutig und hat ihn auch nur deshalb als Gegner ernst genommen weil Er hat nur Menschen ernst genommen, die er als stark angesehen hat.

00:04:29: Aber nicht halt schwach.

00:04:30: und schwach waren für ihn die Bürgerlichen weil sie für Toleranz waren und so alles für ihn eine absolute Zeichen und Schwäche.

00:04:37: Und wenn er jemanden Kompliment gemacht hat das ist vielleicht jetzt eigenartig Weil es in unserem Sprachbrauch anders ist Wenn er gesprochen hat über jemand mit größter Hochachtung und hat gesagt Das war ein richtiger Fanatiker Was wir jetzt so negativ sehen würden aber fanatiker war für ihn der absolut Ehrebezeugung.

00:04:57: Und er hat halt die Kommunisten, weil sie haben eine Weltanschauung, die haben Glauben, die kämpfen fanatisch wie ihre Ideologie, das ist stark und die Bürgerlichen sind tolerant, schwach

00:05:09: usw.,

00:05:10: und sind zum Untergang verurteilt.

00:05:12: Und deswegen hat er die auch stärker bekämpft dann, weil er sie halt einsam.

00:05:17: und die die Bürgerliche, die hat er unterschätzt so wie Sie ihn auch unterschätzt haben.

00:05:25: Die Bürgerlichen, die haben wir gemeint.

00:05:28: Sie könnten ihnen zähmen oder für sich engagieren.

00:05:31: Das war dann in der Koalition gebildet hat.

00:05:36: In der ersten Regierung Hitler meinte?

00:05:37: Genau mit dem Papen, wo er gesagt hatte, achte, da haben wir eine Ecke, dass er bald quietscht und den haben wir uns engagiert.

00:05:43: also die haben gedacht sie können ihn für sich benutzen und der Hitler wiederum ... Der hat die aber auch unterschätzt weil man muss sagen der eigentlich gefährliche Widerstand von ihm gegen ihn im Dritten Reich.

00:05:57: Der ging halt nicht von den Kommunisten aus, sondern der ging von Leuten die eigentlich rechts von ihm standen.

00:06:05: Also zum Beispiel im Militär, ja?

00:06:08: Die Generäle, so der zwanzig Juli – das waren ja keine Linken oder Kommunisten im Gegenteil.

00:06:13: Es waren zum Teil Monarchisten Leute, die also aus Hitlersicht reaktionär waren und die waren für ihn die eigentliche Gefahr und das hat er auch am Ende von seinem Leben gesagt.

00:06:25: Er hat ihn unterschätzt und er hätte eher den Kampf gegen die führen müssen, auch in der Beermacht.

00:06:30: Hatte Stalin bewundert, hat gesagt ... Der hat ihm einfach erschossen die Alten und das hat er bewundert.

00:06:36: Und ihr hättet es auch so machen müssen.

00:06:39: also nach dem Attentat auf Hitler am zwanzig Juli hat er gesagt, dass Stalin hat's richtig gemacht.

00:06:43: Der hat ja alle einen Kopf kürzer gemacht.

00:06:47: Das war also ... Insofern muss man das verstehen, Deswegen so entschieden gegen die auch gekämpft hat, gegen die Kommunisten.

00:07:00: Weil er sie respektiert hat, weil er sie gefürchtet hat aber auch weil er Sie geachtet hat und das Bürgertum wie gesagt hatte als feige, opportunistisch und zum Untergang verurteilt.

00:07:10: und das war halt doch eine falsche Einschätzung.

00:07:14: Halten wir fest, Hitler war Antikommunist- und Antikapitalist.

00:07:18: in einem hatte dies vielleicht auch etwas mit seinem Antisemitismus zu tun einerseits die wohlhabenden Juden die im Westen an den finanzpolitischen Hebeln saßen und andererseits vielleicht die vielen Juden in den kommunistischen Parteien in Europa?

00:07:32: Ja

00:07:32: also das ist sehr interessant, weil sie auch auf falsch gesehen wird.

00:07:35: Also da muss man nicht hart zwischen dem frühen Hitler und dem späten Hitler unterscheiden.

00:07:40: Er hat früher in seinen Reden immer also praktisch Kapitalismus und Kommunismus als zwei vom Juden beiden gesteuert gesehen.

00:07:49: Trotzki ist Jude, ja?

00:07:50: Und die Kapitalisten sind Juden.

00:07:54: Aber er hat dann schon in meinem Kampf was Interessantes geschrieben, das er der Neußer Dreiundzwanzig im Gefängnis geschrieben hat.

00:08:03: Er war ja ein Psychologe, insofern dass er immer eine Massenpsychologie analysiert hat und hat gesagt die breite Masse ist schwach und unsicher.

00:08:13: Und wenn man der viele Gegner präsentiert dann fühlen sich unsicher und sind leicht in der Meinung das sie vielleicht unrecht hätten.

00:08:21: Deswegen sagt er ist aus dem Psychologischen Grund schon wichtig der Masse nur einen einzigen Gegner zu präsensieren Und insofern hat er im Juden praktisch das gefunden, was den Kapitalismus und Kommunismus verbindelt.

00:08:35: Das hatte er auch früher selbst geglaubt aber später war er der Meinung dass der Stalin sich vom Judentum evansipiert habe.

00:08:43: In den dreißig ja vierzehr Jahren hatte gemeint, der Stalin hat sich von Judentums evanspiert.

00:08:49: Der vertritt jetzt ein national russischer Politik, hat nichts mehr mit Juden zu tun, hat aber trotzdem nach außen der Propaganda das weiter so behandelt.

00:09:00: Aber wie gesagt, man muss immer beim Hitler sehen was ist Propaganda und was sind innere Überzeugungen?

00:09:06: Also man weiß es weil es gibt Aufzeichnungen die ich auch verwendet habe.

00:09:10: Das heißt Monologin für Raubquartier.

00:09:13: da hat er nachts stundenlang gesprochen und das wurde aufgezeichnet.

00:09:18: ja und da weiß man was er tatsächlich gedacht hat und das ist manchmal auch ein Widerspruch zu dem was er nach außen gesagt hat und gerade mit diesem Kommunismus und Kapitalismus als zwei Spielearten praktisch vom jüdischen Herrschaft.

00:09:35: Das war mehr eine Sache, die er früh so vertretet hat und glaubt hat aber später hat er das mehr als propagandistisches Mittel verwendet.

00:09:44: ja auch diese Bewunderung von Stalin was ich gesagt hatte natürlich nie öffentlich gesagt sondern immer nur im internen Kreis.

00:09:52: da hat er gesagt also Stalin ist ein Genie Der hat mit Eiserne Faust das Land zusammengehalten und in der Wirtschaft hat er Sachen geleistet, die wir gar nicht zustande bringen.

00:10:06: Und es weite Überlegen der kabedalistischen Wirtschaft, aber sowas hat er natürlich öffentlich nicht gesagt, sondern das hat er nur im internen Kreis gesagt.

00:10:14: Das verstehe

00:10:14: ich Sie richtig, Sie meinen geschriftlichen Aufzeichnungen, Protokolle solcher Sitzung und keine Audioaufzeichnenden?

00:10:20: Weil solche haben auch existiert, wenn auch nur sehr wenige?

00:10:22: Na ja klar.

00:10:23: Es gibt zwei die das protokolliert haben.

00:10:27: Hitlers Disgespräche heißt also der Monologium für Raubquartier Gibt da noch ein paar andere die ich gefunden habe und verwendet hat.

00:10:34: Das sind keine wörtlichen Mitschriften aber dann hatte einer so mitgeschrieben Ja man muss sich vorstellen Der Hitler ist sehr spät ins Bett gegangen meistens Also oft immer nach Mitternacht eigentlich erst Dann hat er da gesessen Das waren zum Teil die Sekretärin oder die Assistenten und hat ununterbrochen geredet über Gott und die Welt, über Geschichte, über Politik, über Militär, über Architektur, über Frauen, über Saale Jugend.

00:11:06: Über alle möglichen Themen hat es sich

00:11:07: ausgelassen.".

00:11:08: Und die Leute mussten zuhören, praktisch.

00:11:11: Da kannst du dich aufstehen und sagen, ach das kenn ich schon alles und will jetzt schlafen gehen.

00:11:16: Das war für die Leute auch manchmal ein bisschen klar, weil es waren immer wieder die gleichen Sachen.

00:11:20: Dann haben wir welche dabei gesetzt, die haben sich das notiert und das ist sehr wertvoll.

00:11:24: Der deutsche

00:11:25: Nationalsozialismus wird heute im linken Spektrum fälschlicherweise mit anderen politischen Strömungen gleichgesetzt wie zum Beispiel der polnische Nationaldemokratie was völliger Unsinn ist... von der historischen Forschung längst widerlegt wurde, auch von der linksgerichteten historischen Forschung eigentlich.

00:11:41: Sie selbst haben damals ihre Dissertation über Hitler auch aus linken Positionen geschrieben.

00:11:47: Sie waren ja selbst in ihrer Jugend Maoist wenn ich mich nicht täusche?

00:11:50: Also erst mal Jahr, ich war früher Maoist.

00:11:52: allerdings war das, das fing schon an mit dreizehn habe ich an meiner Schule eine Gruppe gegründet rote Zellehiste und auch in Zeitungen rausgegeben roter Spanner her.

00:12:00: da war ich treizend Jahre alt Das war ja jetzt, später da war ich ja Mitte bis Ende zwanzig wo ich das geschrieben habe.

00:12:08: Aber so sagen wir mal...bis ich Anfang zwanziger wo ich studiert hab, habe ich mich noch als Marxist gesehen und es war eine Übergangsphase wo ich die Dissertation geschrieben habe, wo ich sicherlich kein Hardcore-Marxist mehr war weil mir auch durch die Beschäftigung mit Hitler klar wurde dass diese marxistische Faschismustheorie falsch ist.

00:12:32: Nach der Marxistischen Faschismustheorie ist ja der Fascismus, wie die das genannt haben.

00:12:38: Eine Diktatur des Finanzkapitals, Hitler war eine Marionette des Kapitalismus und das ist alles absoluter Plötsen, das Wiederlegenschein auch im Gegenteil.

00:12:49: Mir war es aber dadurch, dass ich selbst aus dieser Marxistische Tradition kam möglich den Hitler besser zu verstehen als andere ihn verstehen weil ich halt Ich wollte ja verstehen, was hat seine Ideologie auch attraktiv gemacht für viele?

00:13:05: Und das waren gerade die sozialen Elemente.

00:13:12: Chancengleichheit war nicht generell für Chancengleiter, sondern innerhalb dessen was die deutsche Volksgemeinschaft bezeichnet hat.

00:13:18: Also klar da waren jetzt Juden oder Behinderter wie auch immer ausgeschlossen aber innerhalb dieser Gruppe.

00:13:24: deutsche Volksmeinschaft war dafür dass Arbeiter mehr Aufstiegschancen geboten wurden gegen das traditionelle Bürgertum und Adel.

00:13:34: also da waren durchaus so sozial revolutionäre Elemente drin.

00:13:41: Das hat es mir auch dann einfacher gemacht zu verstehen, die Attraktivität vom Hitler und vor allen Dingen auch was anderes.

00:13:49: Man hatte nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland so natürlich ein bisschen auch ein falsches Bild gehabt.

00:13:57: Man hat den Hitler als vollkommen irrationalen Menschen dumm und irrational, manchmal hat man ihn sogar als Teppichbeiser, der angeblich im Teppisch gebissen hätte.

00:14:10: Und sie kennen ja auch die Ausschiede aus den Reden, wo er total rumschreiht.

00:14:13: Das muss man sagen, wenn der Hitler eine Rede galtend von zwei Stunden, dann waren das so zwei oder drei Minuten, die davon gezeigt werden.

00:14:19: Der Rest der Rede war... oft ganz ruhig hat er argumentiert und ich war der erste, überhaupt weltweit, der sämtliche Reden von Hitler.

00:14:28: Die gibt es heute veröffentlicht also auch in wissenschaftlichen Editionen.

00:14:33: Die gab's damals noch nicht.

00:14:34: die habe ich in Aschiven alle Die Aufzeichnungen und die im Seite veröffentlicht wurden alle zusammengetragen.

00:14:41: Und habe die analysiert, also alle Redenhitlers, die internen Sachen.

00:14:44: Dann hat Erdaufsätze auch geschrieben, die vorher noch niemanden analysiert hatte.

00:14:48: Das waren Unmengen an Material, das ich erst gesammelt hab, gesichtet.

00:14:53: und dann habe ich folgendes Mal, dann habe Ich rekonstruiert sein Denken wie er eigentlich gedacht hat.

00:14:59: Dabei hat sich herausgestellt dass es ein Insicht absolut logisches und schlüssiges System war, wo wir zum Beispiel auch wirtschaftliche Gesichtspunkte eine sehr große Rolle gespielt haben in seinem Denken.

00:15:13: Und was im Widerspruch dazu steht dass die Leute dachten ja der ist irgendwo ein Dummkopf der rumschreit oder die Menschen hypnotisiert hat oder was heißt ich nicht?

00:15:26: Ich glaube das dass der Hitler in sich selbst seine ... eine konsistente Weltanschauung halt hatte.

00:15:34: Er war auch ein sehr belleser Mensch, der also fast die ganze Nacht über wenn er nicht sein ... ... damit verbracht Bücher zu lesen, hat da auch noch ... ... Sammlungen gehabt, glaube ich von zwanzig, dreißig... Büchern, die hat ja nicht alle gelesen.

00:15:45: Also einen Autodetakt natürlich, den ihr studiert habt aber sich da wissen über verschiedene Gebiete angeeignet hat und wirtschaftliche Gesichtspunkte spielten bei ihm eine große Rolle.

00:15:56: Und das habe ich analysiert.

00:16:00: Man hat seinen Hitler sich Damals vorgestellt, wie man sich heute den Trump vorstellt.

00:16:04: Ich glaube für den Trump stimmt das und für den Hitler stimmts nicht.

00:16:07: Ich habe dass er Trump jemand ist der in der Tat überhaupt gar keine Überzeugung hat.

00:16:11: vielleicht zweit überzeugen wir, dass er der größte ist und das Zölle was wunderbares sind.

00:16:19: Aber sonst hat Trump ja auch in zehn Jahren sieben Mal die Partei gewechselt.

00:16:25: damals also hat zu fast jeder Frage unterschiedliche Meinungen vertreten, vertritt ja auch innerhalb von einer Rede oft unterschiedliche Meinungen.

00:16:32: Also reinen Verbau von Emotionen gesteuert.

00:16:36: Der liest ja keine Bücher, der hat auch keine Bilder anschauen.

00:16:39: Insofern, der Trump, der liest wahrscheinlich überhaupt keine.

00:16:41: Also ich kenne jemanden, der hat für den Trump mal praktisch Bücher geschrieben und er hatte überhaupt nicht einmal die Bücher geschrieben, die gelesen sind.

00:16:55: Der Trump ließ generell nicht so.

00:16:57: An.

00:16:57: der Hitler war ein bücherwurm, der einen Großteil also verbracht hat mit Nektüre und sich das dann autodidaktisch zusammengesetzt hat.

00:17:07: Und vor allen Dingen hat er ein insischlogisches System, also wenn man mein Buch liest wird man sehen dass es alles zusammen passt und eine innere Logik hat.

00:17:18: Das war völlig ohne Moral natürlich ja aber das ist auch eine Annahme daß ein Verbrecher immer dumm sein müsste.

00:17:24: Natürlich gibt's dumme Verbreche aber es gibt auch hochintelligente Verbrechern Ja?

00:17:28: Und der Hitler hat halt zu den hochintelligenten Verbrechen gehört nicht zu dem dummen.

00:17:36: Wenn man das Buch liest, wird einem klar, warum auch zum Teil gebildete Menschen und nicht jetzt nur einfachere Menschen in den Bannen gezogen.

00:17:47: oder wenn ich die Hypnotisiert hatte.

00:17:49: Weil er zu vielen Themen etwas gehabt hat... eine Auffassung gehabt, die konspondiert haben mit dem was auch zu seiner Zeit damals Oburg war.

00:18:00: Z.B.,

00:18:01: diese Autarkiegedanken die hatten ja das waren noch nicht seine Ideen die lagen damals in der Luft.

00:18:08: Sie erzählten es existierten viele schriftliche Aufzeichnungen die sie auch ausgewertet haben.

00:18:13: in ihrer Publikation reden die vielen Artikel.

00:18:16: als Quellen dient ihnen auch Hitlers Bücher Mein Kampf und sein Zulebzeit nie veröffentlichtes zweites Buch.

00:18:23: Sie behaupten, Hitler habe sich sehr offen zu seinen langfristigen Innen- und außenpolitischen Zielen geäußert.

00:18:29: Andererseits jedoch schreiben sie hat er die einen manipuliert, die anderen getäuscht mal die einen gelobt dann hinter vorgehaltener Hand kritisiert wie viel glaubwürdiges steckt zum Beispiel in Hitlers Reden die ja oft sehr unterschiedlich waren auf das jeweilige Publikum zugeschnitten.

00:18:45: kann man solche Quellen überhaupt als glaubwürdig

00:18:48: achten?

00:18:49: Also das ist natürlich die wichtigste Frage.

00:18:51: Ich habe dann ein eigenes System entwickelt und ich habe gesagt, man kann sich irgendeine Äußerung vom Hitler einfach nehmen, die Zitieren sagen, dass war der Hitler jetzt.

00:18:59: Weil natürlich war es so wenn er vor Arbeitern gesprochen hat als Verunernehmern.

00:19:05: Das macht aber jeder Politiker praktisch, dass er sich auch etwas anpasst an das Publikum.

00:19:09: Das trifft ja für jeden Politiker zuletzt nicht.

00:19:14: Ich habe gesagt, es gibt drei Kriterien.

00:19:16: Erstens die Konstanz.

00:19:17: also wenn er eine bestimmte Meinung seit seines Lebens und da gibts einige von neunzehntneunzen praktisch bis neunzentfünfeinzig immer wieder vertreten hat sich immer wieder nachweisen heißt dann spricht er schon dafür dass das Teil seiner Weltanschauung war.

00:19:29: zweitens wenn's über Einstimmung gibt auch zwischen den öffentlichen und nicht-öffentlichen Äußerungen ja.

00:19:35: drittens aber ist es eine innere Logik wo er so ein paar Aktion gehabt praktisch so wie viele Menschen Aktionen haben, von denen er alles abgeleitet hat.

00:19:47: Also zum Beispiel eine Aktion war der ewige Kampf, dass er sagt es ist alles immer Kampf und zwar zwischen starkem und schwachem.

00:19:58: die ganze Natur das ganze Leben ist ein ewiger Kampf.

00:20:06: Also bestimmte Grundkonstanten, das zeige ich am Anfang von meinem Buch die seinen Denken geprägt haben und wo sich dann viel des Trass ableiten ist.

00:20:13: Ich habe das ja ein Beispiel gesagt also die Stärke und Schwäche.

00:20:17: Und wenn er dann... Wenn das die grundlegenden Merkmale waren, hat der halt zum Beispiel die Arbeiter der Stärke zugeordnet und das Bürgertum der Schwäche zugeordnete.

00:20:28: Deswegen sagt er müssen wir unbedingt die Arbeiter gewinnen weil das sind die wo die stärker sind.

00:20:35: Wir müssen auch für Chancengleichheit den Arbeitern Aufstiegschancen, weil es hat in den Arbeiten liegt die originäre Kraft während des Bürgertummen als verfauelt und schwach.

00:20:47: bezeichnet.

00:20:48: Feige und für den Arbeiter, das war so ein Disturmita hat er genau das Gegenteil gesehen.

00:20:55: Das heißt es ist eine innere Logik bei ihm.

00:20:59: was dem Begriff des Revolutionärs, das hatten sie auch angesprochen, da gab's viel Missverständnis auch weil die Leutagung sagt also das Buch heißt in Deutschland Hitler Selbstverständnis eines Revolutionäres.

00:21:10: der Begriff revolutionär ist durch eine teilweise links geprägte Geschichtsschreibung positiv konnotiert.

00:21:18: Also Revolution gilt als was Positives auch zum Alltagssprache braucht, also man spricht von der Revolution im Autodesign aber nur Konterrevolution im Autodesign.

00:21:29: den Begriff dann gibt es eigentlich nicht so ja?

00:21:32: Nur ich benutze diese Begriffe wertfrei.

00:21:35: also Revolution ist jetzt für mich oder revolutionär nichts, was mit einer positiven Bewertung verbunden ist.

00:21:43: Ich meine, Stalin war auch ein revolutionär, Mao-Bahn-revolutionär, Che Guevara-Bahne-revonär alles für mich absolut keine positiven Gestalten.

00:21:53: Also das ist für mich ein wertfreier Begriff.

00:21:57: Revolutionär heißt dass er die gesamte politische aber auch wirtschaftliche Ordnung umgestalten wollte und auch so etwas wie einen neuen Menschen herausbilden wollte.

00:22:13: Das ist natürlich revolutionär, das ist ein bisschen Nazi bei ursprünglich... ein Kampfbegriff der Gegner, also von den Linken.

00:22:22: Warum?

00:22:23: Weil die wollten nicht dem Begriff Nationalsozialismus verwenden weil da ja das für sie positiv war Sozialismus drinsteckt und die wollten es sich möglichst dass er nichts zu tun hat mit Nationalsozialismus.

00:22:35: deswegen haben die Linken und die Kommunisten die soziale begraben diese Bewegung als entweder Faschisten bezeichnet oder als Nazi.

00:22:44: Aber sie haben es ja nie Nationalsozialisten genannt, weil halt im Nationalsozialismus steckt das für sie positive Wortsozialismus drin und das sollte nicht beschmutzt werden.

00:22:56: Und deswegen wende ich mich dagegen die als Nazi bezeichnen so wie Sie selbst bezeichnet haben und wie sie auch zutreffen.

00:23:05: Das habe ich in Amerika Das muss ich der Leute mal sagen, verwendet dich, sprich nicht von Nazi.

00:23:10: Das ist falsch, ja?

00:23:12: Sach National Socialist!

00:23:14: Das trifft es besser so.

00:23:15: Sagen... Der Arbeiterkult wurde auch in den SDAP hochgehalten, das stimmt alles und er habe für die Sozialdemokraten eigentlich mehr übrig gehabt als für die Konservativen.

00:23:26: hat es damit zu tun, dass ihm jegliche Monarchie zu wieder war, sei es in seiner Heimat Österreich, Habsburger oder Wilhelmine schon Deutschland die Hohenzollern.

00:23:36: Aber andererseits konnte er DSPD und KPD nicht akzeptieren weil dort so viele Juden waren.

00:23:42: also Dementsprechend hat er alle Optionen abgelehnt.

00:23:46: Er suchte den dritten Weg oder gar einen Amalgam aus vielen Optionen.

00:23:51: Er selbst hat in seinem Reden gesagt, dass er weder links noch rechts ist.

00:23:55: Er hat sich gegen linke und rechte Gewand in seinen Reden.

00:24:00: Und er hat interessanterweise sich gegen die extreme gewandt.

00:24:04: Er sagt da war das extrem von links dann war es extrem von rechts Und ich habe beide überwunden, aber jetzt nicht in der Mitte natürlich.

00:24:11: Sondern im neuen Extrem was gegen beide Extreme steht.

00:24:16: Also praktisch erst der Extremist, der die bestehenden Extreme ablehnt.

00:24:22: Der sowohl das rechte als auch das linke Extrem ablehnte und... mit den Kommunisten und das Sozialdebrat.

00:24:31: Also klar,

00:24:32: z.B.,

00:24:32: er war gegen die Monarchie.

00:24:35: Er hatte auch zum Beispiel den Franco, obwohl er einen Bündnis gehabt hat, auch mit dem hat er so tiefst verachtet und abgelehnt.

00:24:43: ja also so positiv wie er den Stalin gesehen hat, hat er den Franco abgelehmt.

00:24:48: Und es scheint Paradox dass er Schärfer gegen die Vorgegangen ist, die er eigentlich bewundert hat.

00:24:57: Aber das hängt halt wieder... Jetzt müssen Sie immer mit der Stärkung der Schwäche sehen!

00:25:00: Weil er hat halt die Kommunisten als Starker da versucht, sie zu kopieren.

00:25:05: Er hat auch versucht von denen zu lernen.

00:25:08: Er hatte vieles so... Er hat sich immer geguckt was haben die gemacht und warum sind die erfolgreich geworden?

00:25:15: Alles versucht nachzuerahmen, was er als erfolgreich angesehen hat.

00:25:18: Und das war insbesondere der Marxismus und die katholische Kirche.

00:25:22: Das waren so zwei wesentliche Elemente.

00:25:23: Also auch er hat den katholicen kirchen bewundet und hat deswegen ja vieles nachgemacht.

00:25:27: also Feiertage wie in der Religion, Bräuche, Zeremonien, Lichtdom... Also das war vieles, was der Kirche nachgeahmt hat und auch vieles was er vom Marxismus übernommen hat.

00:25:42: Insbesondere in Propagandamethode.

00:25:45: Und er hat die halt als wirklich gefährlich angesehen.

00:25:48: Und weil es ja als gefährlicher Ansatz war, dass sie auch stärker bekämpft als die anderen, das war für ihn die eigentliche Gefahr.

00:25:56: Sie sagen einerseits Hitler wollte jegliche Extremismen überwinden, andererseits war er selbst radikal, offenradikal.

00:26:03: Er wollte extremistisch sein, er wollte es nicht überwenden.

00:26:06: Er hatte ja selbst oft zugegeben, er sei fanatisch-sozialistisch.

00:26:10: Seine Leute seien nur linke, dieser linken Leute sich prügeln können.

00:26:15: Er wollte sagen den Klassen stolz überwinden und wie sie behaupten, er habe auch eine Sympathie für die stalinistische Planwirtschaft entwickelt.

00:26:23: Sind es tatsächlich nur diese rassistischen Elemente?

00:26:26: Die seine Ideologie vom Bolschewismus unterschieden?

00:26:29: oder vielleicht auch der Widerstand gegen die Internationalisierung des Nazismes?

00:26:33: Er hat aus beiden Extremen das extreme für sich rausgenommen und zu einer Synthese gebracht.

00:26:39: also er hat gesagt Nationalismus und Sozialismus ist Eigentlich das Gleiche, nämlich dass Nationalismus die Nation über dem Individuum steht und auch Nationalismus praktisch das Gemeinwohl vor dem Eigenwohl steht.

00:26:58: Es gab also im dritten Reich so Sprüche wie Gemeinnutz-Vereignutz Das steht auch im NSDRP Partei-Programm, gemeinnützvereignets oder du bist nichts.

00:27:10: Dein Volk ist alles.

00:27:11: Ja das war dieses kollektivistische Denken und es war gerade zu der Gegenentwurf zum Liberalismus.

00:27:19: und zum Beispiel der Edwin Smiths hat ja gesagt mit jeder seinen eigenen Interessen verfolgt.

00:27:26: dann ergibt sich Staat raus als Resultante Irgendwo wird ein Interessen von allen gedient.

00:27:32: Und der Hitler hat sich genau dagegen gesagt, nein, es klaust gegenteil erfahrlich.

00:27:36: Ich muss erst die Interessen der Gemeinschaft des Volkes sehen und dann können da drast Dinge für das Individuum abgeleitet werden.

00:27:45: Aber das Individium war ihm... unwichtig so.

00:27:48: Deswegen, wie gesagt du bist nichts ein Volk ist alles das Verkörperte und das Gemeinwohlvereignwohl ja?

00:27:54: Und dieses kollektivistische Denken was er auch teilt mit den Kommunisten also das wir immer zu betonen dass ich ist nicht so, sondern das wir.

00:28:07: Ist das?

00:28:08: Und ganz entscheidend, wenn man den Titel verstehen will.

00:28:13: Also das wie gesagt, es ist auch wieder diese Stärke, dass er gesagt hat, ihm waren am liebsten die Leute von ganz links oder auch von ganz rechts und am Liebsten von ganz Links weil er sagt, das war ein Leute, der sich hingestellt haben, die sich geprügelt haben.

00:28:24: Weil er hatte eine freunde Theorie gehabt, der Elite-Rekrutierung.

00:28:28: Er hat gesagt in einem stehenden System Wenn man da ein Extremist ist, egal welche Richtung, dann bedarf es dafür Mut.

00:28:38: Weil man hat viele Nachteile im Leben.

00:28:40: Man kann verprügelt werden und wird verächtet oder ausgegrenzt.

00:28:45: Insofern schließen sich nur mutige Menschen.

00:28:48: in dieser Phase der Bewegung an, weil sie nur Nachteile für dich zu bringen hat.

00:28:54: Er war skeptisch als gesagt wenn die Bewege an die Macht kommt.

00:28:56: So ist dann ja auch passiert.

00:28:57: Dann muss man vorsichtig sein, denn dann werden sich viele Opportunisten und Mitläufer und schwache Typen anschließen.

00:29:04: Deswegen gab es einen Teil auf Aufnahmesperren später in die NSDP wo keine neuen Leute mehr dann für gewisse Phasen aufgenommen wurden.

00:29:11: Weil da hatte er immer Angst gehabt dass dann die ganzen Opportunisten kommen.

00:29:17: Also das heißt vor der Macht ergreifend, nach der macht ergreifen.

00:29:21: Und bei den Kommunisten war es ja ähnlich.

00:29:23: Um ein Kommunist zu sein hat man auch... Nachteile gehabt.

00:29:27: Es verprügelt worden, vielleicht ist es ausgegrenzt worden und deswegen diese Leute hat er bewundert.

00:29:32: das war für ihn wie die Auslese eigentlich ihre Kraft und Stärke dadurch bewiesen haben dass sich auch eine Bewegung anschließend die nur nachteile sowie sagt zu bieten hat ja und insofern dass ich die opportunisten also die als schwach gesehen hat davon dann dann fern halten.

00:29:51: Das war auch ein Problem, weil tatsächlich kamen dann diese ganzen Opportunisten und deswegen waren für ihn besonders die wertvoll, die praktisch in der Kampfzeit schon dazugestanden haben.

00:30:03: Es ist sagen wir in einem Jahr Internationalismus stimmt – das ist ein Unterschied, weil Hitler hat immer gesagt, der Nationalsozialismus ist nicht für andere Völker gedacht oder so sondern er soll ja unser Volk stark machen und ist kein Exportartikel.

00:30:16: Das haben die Kommunisten natürlich anders gesehen, also das stimmt ja.

00:30:21: aber mit dem Antisemitismus oder dem Rassismus würde ich jetzt nicht so sehen dass das jetzt nur spezielles für Nationalsozialismus war.

00:30:28: selbst Marx wenn sie sich die Sachen lesen wie er über Juden beschrieben hat obwohl er selbst jude war ja gibt es viele antisemitische Äußerungen.

00:30:36: Eugen Düring war ein absoluter Antisemit gab auch damals viel Sozialdavinisten Links waren auch, Stalin hat ja dann teilweise auch Juden verfolgt.

00:30:49: Also das heißt man kann jetzt nicht sagen dass der Antisemitismus ein rein Phänomen des Nationalsozialismus war sondern es gab immer auch schon bis heute ja auch im linken Antisemitismus, also bis an den US-Universitäten oder in Deutschland Universitäten diese Pro-Palästina Leute dieses mit Linksextremen dann verbünden.

00:31:19: Und das hat eine lange Tradition weil die Gemeinsamkeit von Nationalsozialism, von Antisemitism und Antikapitalismus liegt im Neid auf die erfolgreichen.

00:31:37: Die Juden wurden halt als die Erfolgreichen gesehen und der Neid, der ist so eine psychologische Komponente, die das verbindet.

00:31:44: Was ein Unterschied zwischen Sozialismus, traditionellen Nationalsozialismus in den wirtschaftischen Bereich ist?

00:31:53: Also die traditionellen kommunisten Sozialistinnen haben ja praktisch alles verstaatlicht Nicht alles, also in Polen wurde ja im Landwirtschaftsbereich jetzt nicht alles verstaatscht.

00:32:04: Aber mehr oder weniger im Industrie-Bereich, dass mehr oder minder alles verstatigt wurde.

00:32:09: Und das wollte der Hitler nicht weil als Sozialdaminist war er skeptisch, weil er auch an die natürliche Auslese glaubt, an die Konkurrenz und den Kampf.

00:32:21: skeptisch, wenn ich jetzt alles verstaatliche das dann ein natürliches Element der Auslesung des Krampfes weggenommen wird.

00:32:29: Andererseits hat er vertreten was er nennt primar der Politik.

00:32:33: also er hat in einer Rede mal das war sehr interessant gesagt zu Unternehmern oder über Unternehmer so ich sage den Unternehmer ihr müsst das so und so machen und wenn sie das machen ist gut weil da muss sich selbst nicht machen.

00:32:47: wenn es nicht machen dann muss ich's halt selbst machen oder verstatischen.

00:32:51: Das heißt, das war natürlich was anderes als die traditionellen Sozialisten und Kommunisten, die praktisch ziemlich schnell alles verstaatlicht haben dabei es skeptisch aber dann nicht irgendwo Elemente der Konkurrenz und der Auslesung beseitigt, aber andererseits war er natürlich nicht für die Freiheit des Wettbewerbsen, die Freiheit dieses Marktes da war ja absolut nicht dafür sondern in gewisser Weise ist das, was wir heute auch in vielen Ländern der Welt sehen, wirtschaftlich.

00:33:22: Dass also zwar das private Eigentum.

00:33:24: formal existiert aber der Staat immer stärker durch Regulierungen, durch Steuern, durch Vorschriften reinregiert und die Unternehmen ihrer Freiheit.

00:33:39: Und da muss man sehen, es gab auch schon Leute damals zur Hitlerszeit die das gut analysiert haben.

00:33:45: Also schnell war zwei, die ich auch zu Tieren beim Buch der Pollock, der kam von links, er kam von der Frankfurter Schule und hat gesagt wir haben hier formal privat Eigentum.

00:33:55: aber in Wahrheit keiner ist Souveränität und Eigenständigkeit mehr.

00:34:02: Und er nutzt schon Wieses, der libertäre Theoretiker des Kapitalismus.

00:34:07: Der hat auch gesagt formal existiert es für alles Eigentum.

00:34:11: soweit aber in Wahrheit werden die Unternehmer wie Angestellte vom Staat, die selbst nichts mehr zu sagen haben.

00:34:18: also man hat sowohl auf der linken Seite damals zum Teil ja als auch von der liberalen Seite, das erkannt.

00:34:26: auch Hayek hat es erkannt.

00:34:27: Das ging dann später, ging es dann verschüttet teilweise und ich habe das letztlich wieder aufgenommen, dass ich sage, da ist das Spezifischer eigentlich in der Eigentumsordnung.

00:34:40: Guck nicht drauf ob's jetzt formal, private Eigentum gibt oder nicht!

00:34:43: Es gibt Formal.

00:34:45: aber wenn wir am Schluss nicht mehr zu entscheiden hast, selbst was du damit machst mit dem Eigentum.

00:34:50: Dann ist es halt auch kein Eigentuum mehr.

00:34:53: und das ist der entscheidende Unterschied zwischen den traditionellen Sozialismus und dem nationalen Sozialismus.

00:34:59: Man

00:35:00: kann im Buch aber auch entnehmen dass Hitler obwohl er sozusagen die Kommunisten als die eigentlichen Hauptgegner sehr ernst genommen hatte.

00:35:08: Also ein Mischung aus Bewunderung und Verachtung, anderen für sich für keine große Gefahr hielt dann schon eher das Instrument des jüdischen Kapitalismus.

00:35:16: kann man sogar so weit gehen und ich glaube einige Historiker gehen sogar soweit dass vor allem der Antikapitalismus nicht der Antisemitismus eine Konstante war vom Anfang bis zum Ende in seiner politischen Karriere.

00:35:30: Er war auf seinem Leben lang, hat er auch die Juden gehasst.

00:35:35: Das kann man schon ganz früh... Und auch später, das war auch eine Konstante der hassafte Juden.

00:35:44: Die ja auch bewundert hat wegen ihrer rassischen Reinheit und so weiter.

00:35:49: Er hat immer die Leute am stärksten bekämpft, die auf einer anderen Ebene gewundert hat.

00:35:54: Die als am gefährlichsten angesehen hat.

00:35:56: Das Juden-Dum hatte als Gefährliche angesehen unter anderem auch deshalb ganz am Anfang... Anfang der zwanziger Jahre.

00:36:04: Da hat er Antisemitismus auch in seinen Reden eine große Rolle gespielt, da ging es immer gegen die Juden.

00:36:09: Aber letztlich das war damals der Partei, die haben mal zwei Prozent oder so gehabt, eine Splitterpartei letztlich.

00:36:16: Dann kam er ins Gefängnis und später dann Ende der Zwanzigjahre hatte erkannt dass man mit solchen krassen Juden hätte und so erreicht einen bestimmten Teil der Bevölkerung.

00:36:29: aber jetzt nicht kann ich Millionen mobilisieren.

00:36:33: Deswegen kam es in seinen Reden kaum vor, so in der Phase wo er wirklich erfolgreich war.

00:36:40: Da ist kaum von Juden die Rede, so im Jahr neunzehn, zwanzig, dreißig und ein- dreißige, zweiunddreißig, dreiund dreißiger nicht weil er kein Andi se mit mehr gewesen wäre, sondern weil er gesehen hat dass das jetzt taktisch propagandistisch das andere Themen besser kommen, also Volksgemeinschaftsmaßchen mit dem Begriff Aufstiegschancen für Arbeiter, soziale Themen.

00:37:05: Da war ja die Wirtschaftskrise und so weiter.

00:37:09: Aber das heißt nicht dass er jetzt keine Antizemit mehr war sondern er hat nur gesehen, dass es in der Propaganda, dass die Gruppe der Menschen die man damit erreicht zu klein ist.

00:37:20: Aber natürlich blieb er sein Leben lang alles mit.

00:37:23: Und das waren ja dann auch die ganzen Maßnahmen, die dann nachdem an der Macht war systematisch wo er anfing gegen den Juden vorzugehen bis später zur Mordung von sechs Millionen Juden.

00:37:41: Von Anfang an war er immer ... Aber es hat, wie gesagt in seinen Reden, in der Phase wo er die Macht kam keine große Rolle gespielt weil er erkannt hat dass er damit nicht die Masse mobilisieren kann.

00:37:55: Sie erwähnen das die Kommunisten die einzigen ernst zu nehmenden Gegner waren für Hitler.

00:38:00: doch die einzige wirksame Opposition wurde von konservativen Kräften wie Ludwig Beck oder Karl Friedrich Gödel vertreten.

00:38:09: Und Hitler hat diese Konservatifen unterschätzt, er hat sich auch versucht zu eliminieren.

00:38:13: da woher konnte aber kann man schon sagen dass Auch die konservative Opposition in Deutschland damals Hitler als einen Linken betrachtet.

00:38:22: Ja absolut, also so ich meine diese Leute vom Widerstand gegen.

00:38:27: Also erst mal sagen wir muss man sehen schon in der Phase aufstiegs.

00:38:30: Man hat ja immer gesagt Hitler wurde unterstützt von Großkapital was auch nicht stimmt.

00:38:34: das Großkapitale hat so Parteien wie die DNVP oder die DDP und soweite unterstützte.

00:38:41: Das gab einzeln auch die den Hitler unterstützten aber das war eine Ausnahme im großen.

00:38:45: Was kamen die dann auch erst nach der Machtangreifung, wo sie sich dann halt engagiert haben.

00:38:50: So wie das die Meistern machen aber... Das ist also eine falsche These, dass die Großkriminalisten Hitler zur Macht gebracht haben.

00:38:58: Gegenteil!

00:38:58: Die waren sehr skeptisch wegen diesen sozialistischen Parolen.

00:39:05: Und manche haben sogar den Nationalsozialistischer Spielart vor Maxismus gesehen, auf jeden Fall sozialistisch gesehen.

00:39:12: Also da waren viele gerade im Unternehmerlager sehr skeptisch wegen dieser ganzen antikapitalistischen Rhetorik.

00:39:21: und später dann im Dritten Reich war der Widerstand hauptsächlich die Leute aus dem Militär, Attenharzversuche und Staatsstreich gegen ihn unternommen haben.

00:39:35: Das war nur ganz hauptsamesweise.

00:39:37: gab es so, zum Beispiel wieder Elsa das waren Einzeltäter der.

00:39:42: da gibt's auch ein Film drüber der dann eine Bombe gelegt hat ja der kam von der linken anarchistischen Seite.

00:39:50: aber die Die eigentlich im Gefährlich geworden sind, waren die Leute im Militär oder konservative oder reaktionäre Leute wie der Girdler usw.

00:40:03: Die haben natürlich den Hitler als Proleten und als Sozialisten letztendlich verachtet.

00:40:13: so Und klar, für die standen rechts vom Hitler aus ihrer Sicht.

00:40:21: Vermutlich konnte er aber trotzdem die Massen hypnotisieren nicht wahr?

00:40:25: Ich glaube auch nicht dass das gesamte deutsche Volkssichter von den wirtschaftspolitischen Leitlinien hat leiten lassen.

00:40:32: Aber trotzdem könnte man behaupten, dass der Angriff auf Polen oder generell Hitler als Besessenheit Lebensraum im Osten von antikapitalistischen Prämissen ausging.

00:40:45: Wenn ein Staat nicht überhinreichende Ressourcen verfüge, um die Klassengesellschaft zu überwinden, dann solle es sich diese aus den Nachbarstaaten holen, die reich an fruchtbarem Land sind?

00:40:55: Kann man das so sagen?

00:40:56: Also

00:40:57: wenn wir mal da drauf kommen... Das ist auch in Kapitelmarbuch ein zentrales Ziel was eigentlich Zeitseinslebens blieb.

00:41:05: Das war ja das, was er genannt hat, Lebensraum Im Osten zu erobern.

00:41:09: Also speziell auch Sowjetunion, also Russland-Ukraine.

00:41:14: Lebensraum im Osten.

00:41:15: und warum?

00:41:16: Weil er hat seinen Denkenmeister stark wirtschaftlich motiviert.

00:41:21: Er hat eine Theorie vertreten da sehr viel darüber gesprochen die Schrumpfung der Märkte.

00:41:26: Er sagt dadurch dass sich die kapitalischen Länder immer weiter wirtschaftlicher entwickeln und auch durch Kapitalexport und Warnexport dann die Länder, die wir also heute Dritte Welt nennen.

00:41:39: Die entwickeln sich immer weiter und damit schrumpfen die Märkte irgendwann.

00:41:45: Und deswegen hat er gesagt ist so eine exportorientierte Politik, die es zum Scheitern verurteilt, sondern man braucht einen großen Sammhängen Lebensraum für Rohstoffe-Absatzwerke.

00:41:59: Also war gegen das was ja ein exportorientiertes Wirtschaftspolitik, sondern war für Autarkie und da gehört aber dazu Er wollte halt.

00:42:09: dann Lebensraum Ost, weil er sagt das sind die ganzen Rohstoff und so weiter, die wir brauchen.

00:42:15: Für ihn war es ideal in dieser Hinsicht USA ein großes Zusammenhängen des Gebildes, die genug haben um sich selbst zu versorgen, die nicht auf Export angewiesen sind.

00:42:29: Er sagt, in Deutschland haben wir kaum Rohstoffe und deswegen wissen wir uns die halt da an eignen Wosen sind.

00:42:35: Und deswegen der Lebensraum im Osten war also für ihn wirtschaftlich dominiert.

00:42:42: Das ist auch eine Erkenntnis in meinem Buch, die man vorher nicht hatte dass man nicht gesehen hat das Siddlers Denken sehr stark von wirtschaftlichen Überlegungen geprägt war.

00:42:52: Dann kam halt Polen und Polen war für ihn im Grunde genommen Anfang der Niederlage, weil bisher hat es ja funktioniert.

00:43:01: Die Leute haben die Epismpolitik betrieben.

00:43:04: Er hatte immer gesagt, gib mir nur das, das Sudetenland, dann geb ich ruhig und dann das.

00:43:08: Und irgendwann haben die Leute natürlich auch erkannt.

00:43:11: Also da sagt man, dass ist mal eine letzte Forderung und dann geht's immer weiter.

00:43:17: Bei Polen hat er geglaubt, dass er es auch so machen kann.

00:43:21: Es gibt da eine Geschichte.

00:43:22: in dem Moment wo dann Frankreich und England wegen Hitlers Überfall auf Polen den Krieg erklärt hat, dass er Schraubrippentropfer oder jemand kam zum Rhein und sagt was jetzt?

00:43:35: Weil der hatte nicht mitgerechnet.

00:43:38: Da kommt wieder das, was ich gesagt habe.

00:43:39: Er hat halt das Bürgertum ja und den Best als Schwach angesehen.

00:43:44: Das sind die Leute, die reden viel aber am Schluss geben es mir doch, weil sie spielen nur genug... Druckmacht geben sie.

00:43:53: Er hat gesagt, ich habe es in München gesehen, das sind alles Schwächlinge.

00:43:59: so.

00:43:59: und dann hat er geglaubt wenn du jetzt Thron, wenn du Polen angreifst ja dann stehen wir bei dem Bay.

00:44:06: ach das ist ein als Thron.

00:44:07: Das Bay auch der Putin erinnern sich abends bevor die Ukraine angegriffen hat.

00:44:14: Wo er gesagt hat, ja dann gibt es ein paar Sanktionen so wie immer.

00:44:19: Darauf bin ich schon eingestellt, aber das war's ja bisher auch.

00:44:23: Da hat man vor den Krim überfallen und hatte ein paar Sanktionen gehabt.

00:44:27: Dann ist man letztlich zum Business as usual wieder und so hat sich das auch vorgestellt.

00:44:31: Er hat gedacht, ja da gibt es dann ein paar irgendwo Sanktsionen und nach ein paar Tagen oder Wochen hat er dann auch die Ukraine.

00:44:42: Und das war halt die Fehlkalculation, die große Fehlcalculation von Putin zum Teil.

00:44:53: Ich hoffe nicht vielleicht auch richtig weil der Weste in der Tat schwach ist.

00:44:57: also wenn Sie mal sehen wie ich wach wirtschaftlich Russland ist, die ja schon vor dem Krieg einen Protosozialprotokrat wie Italien hatten.

00:45:08: Das vergleichen wir den Besten.

00:45:10: also wir sind viel stärker.

00:45:11: aber das ist natürlich auch die Späche und die Angst dieser Analogie habe ich ja gesehen genau zwischen Hitler und Putin auch seine Gegner mit der Pismpolitik.

00:45:22: insofern bin ich als ich kein Freund von diesen Hitler-Analogien die immer geprägt werden.

00:45:27: aber hier drängt es für mich als Historiker geradezu auf.

00:45:33: Vielleicht

00:45:33: könnte man noch hinzufügen, auch dieses sehr intensive Interview ist ein ganz kleiner Einblick in dieses Buch und deswegen sei es dem polnischen Lesepublikum sehr ans Herz gelegt.

00:45:46: Vielen Dank für das Gespräch.

00:45:47: Ja

00:45:47: danke Ihnen!

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